28.05.2026
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verzeichnet im Mai den ersten Anstieg seit einem halben Jahr. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt um 0,1 Punkte auf nun 99,6 Punkte und signalisiert weiterhin einen eher pessimistischen Ausblick auf die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes.
Die Komponente zur Vorhersage der Beschäftigung in Deutschland stagniert mit 100,1 Punkten leicht über der neutralen Marke. Während das auf insgesamt stabile Beschäftigung hindeutet, liegt der Ausblick dennoch auf seinem bislang schwächsten Stand außerhalb der Pandemie. Grund dafür sind insbesondere die starken Jobverluste in der Industrie.
Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit gewinnt gegenüber dem Vormonat 0,1 Punkte hinzu auf nun 99,0 Punkte. Damit liegt die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit weiter im pessimistischen Bereich.
„Einen Einbruch gibt es am Arbeitsmarkt nicht, einen Durchbruch aber auch nicht. Dafür bräuchten wir mehr Bewegung und neue Jobs“, erklärt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB.
Quelle: IAB
