Zeitarbeit leidet auch in Österreich unter schlechtem Ruf - Wirtschaftskammer Wien startet Akzeptanz-Kampagne
Die Zeitarbeitsbranche in Österreich leidet trotz Mindestlohns, einem eigenen Bildungsfonds und der engen Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) unter ihrem schlechten Ruf. Das will die Wirtschaftskammer Wien mit der Kampagne "Zeitarbeit verdient Anerkennung" ändern. 75% der Unternehmen würden Zeitarbeiter beschäftigen, 69% sähen ein solches Beschäftigungsverhältnis als Möglichkeit, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen und 68% übernehmen immer wieder "geliehene" Beschäftigte in die Stammbelegschaft, so eine von der Kammer präsentierte "Image- und Akzeptanzanalyse" des Marktforschungsunternehmens PGM. Befragt wurden Personalverantwortliche und Betriebsräte in 100 großen Wiener Unternehmen.