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Wie bereits vermeldet, findet vom 22.-24.11. in Köln einer der wichtigsten Kongresse der Branche unter dem Titel „Zeitarbeit 2010 - 4. Branchentreff für Personaldienstleister“ statt. Neben vielen anderen Themen sind die Europäische Öffnung für die Grenzüberschreitende Zeitarbeit, Chancen und Risiken bei der Freizügigkeit der Arbeitnehmerüberlassung aus Osteuropa sowie Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland die Schwerpunkte des Kongresses. Zu der Veranstaltung, die u.a. von den führenden Fachverbänden AMP, BZA, Eurociett, iGZ und dem Österreichischen Verband Zeitarbeit mitveranstaltet wird, liegt nun das detaillierte Programm vor. Dieses können Sie hier downloaden.
(Quelle: zeitarbeitskongress.de)
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Auf Veränderungen im Arbeitsmarkt reagieren besonders die Temporärfirmen sensibel. Diese Branche ist auch in der Schweiz im Aufwind. Denn auf der einen Seite stellen die Unternehmen zwar wieder Leute ein. Einige sind aber trotz besserer Aussichten noch vorsichtig und setzen auf Temporärstellen. Die Personalvermittler haben zum Teil grosse Mühe, die gewünschten Fachkräfte zu finden. So erklärt Michael Agoras, Länderchef Schweiz bei Adecco: «In Forschung und Entwicklung werden viele Fachkräfte gesucht, so etwa im Grossraum Basel und Genf. Gesucht werden aber auch Finanzspezialisten. Überall dort wo hohe Qualifikationen gesucht werden, gibt es Engpässe.» Heute arbeiten nur 1,7% der Schweizer temporär - gerechnet auf Vollzeitstellen. In zehn Jahren sollen es 4-5% sein, so die Prognose von Swissstaffing. Über Temporärfirmen findet rund die Hälfte der Arbeitslosen zurück in den Arbeitsmarkt. Gerade für junge Erwachsene haben sie eine wichtige Brückenfunktion.
(Quelle: Schweizer Fernsehen) |
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Um gegen das Lohndumping mit Hilfe von Leiharbeitern vorzugehen, planen die Gewerkschaften unter der Führung des DGB im Herbst eine Protestwelle in verschiedenen deutschen Großstädten. Ziel einer Reihe von Aktionen sei es "Druck in der Fläche aufzubauen", so DGB-Chef Michael Sommer. Hauptforderung sei es, Leiharbeiter und Stammbelegschaft gleichberechtigt zu entlohnen, sowie die Einführung eines Mindestlohns in der Zeitarbeitsbranche, "um Lohndumping am untersten Rand der Einkommensskala endlich einen Riegel vorzuschieben."
(Quelle: shortnews.de) |
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Betriebsrat und Geschäftsleitung haben jetzt für den Standort Rüsselsheim eine Betriebsvereinbarung beschlossen, wonach die derzeit rund 40 in der Produktion beschäftigten Leiharbeiter die gleichen Löhne erhalten wie ihre fest angestellten Kollegen. Bislang wurden die Leiharbeiter nach in der Leiharbeitsbranche geltenden Tarifen bezahlt. Künftig gelten für sie die Tarife der Metallbranche. Für die Leiharbeiter bedeute dies bis zu 20 Prozent mehr Lohn in der Tasche als bisher und für Opel ein Zuschussgeschäft, da die Leiharbeitsfirmen naturgemäß weiter zusätzlich mit verdienten, erklärte Betriebsratsmitglied Peter Klein auf Nachfrage.
(Quelle: Echo Online) |
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Die Tarifverhandlungen für die 85.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind am Montag ohne Ergebnis vertagt worden. Die Stahlarbeiter unter Führung der IG Metall setzen sich dieses Mal nicht nur für ihre eigenen Löhne ein, sondern auch für die der Leiharbeiter. "Wer als Leiharbeiter in den Betrieb geholt wird, muss für gleiche Arbeit auch gleiches Geld bekommen", fordert Verhandlungsführer Oliver Burkhard. Diese Forderung könnte allerdings für die Verhandlungen entscheidend werden. Denn die Arbeitgeber vermuten, dass die IG Metall hier eine Bresche schlagen will. Für andere Branchen, in denen Leiharbeit einen viel größeren Anteil ausmacht. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot vorgelegt. Die nächste Runde findet am 17. September statt.
(Quelle: Radio Bremen / RP Online) |
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Die Verlagsgruppe Weltbild wird zur Jobmaschine - auf Zeit: Momentan sucht das Unternehmen fast 1000 saisonale Aushilfskräfte. „Wir bereiten uns auf ein sehr starkes Herbst- und Weihnachtsgeschäft vor“, so eine Sprecherin. Die befristeten Stellen wurden über die Zeitarbeitsfirma Helmes ausgeschrieben. Die Spanne der Tätigkeiten reicht von einfachen Arbeiten für angelernte Kräfte über Jobs im Verpackungsbereich bis hin zu Logistikaufgaben.
(Quelle: Augsburger Allgemeine) |
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Experten und Praktiker informierten sich auf der Veranstaltung "Sicherheit und Gesundheit bei der Zeitarbeit" der Bundesagentur für Arbeitsschutz über den Stand von Sicherheit und Gesundheit in der Zeitarbeit sowie über Ansätze, um die offensichtlichen Probleme in der Zeitarbeit zu lösen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Informationen über das Projekt GRAZiL und das Arbeitsprogramm "Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Zeitarbeit" der GDA. Dieses Programm setzt in 3 Phasen über die Aufsichtsbehörden an. Im ersten Schritt werden die Einsatz-Bedingungen der Zeitarbeiter im Zuge der routinemäßigen Revisionen überprüft. Daran schließt sich eine Informationskampagne an. In einer dritten Phase erfolgt eine Überprüfung der empfohlenen Maßnahmen in den Entleihunternehmen. Die Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung zeichneten ein positives Bild. Vielen Unternehmen ist bewusst, dass sich Zeitarbeiter besser in Entleihunternehmen integrieren lassen könnten. Dennoch sind insbesondere bei Führungskräften Einstellungs- und Verhaltensänderungen nötig, um die schwerwiegenden Mängel hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit der Zeitarbeitnehmer zu beheben.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) |
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Zu dem am Freitag bekannt gewordenen Gesetzentwurf zu Änderung des AÜG von Arbeitsminsterin von der Leyen sind nun weitere Details bekannt geworden. So soll der s.g. Drehtüreffekt (Fall Schlecker) offenbar verhindert werden, indem ehemalige fest angestellte Mitarbeiter des Entleihbetriebes bis zu 6 Monate nach ihrer Entlassung nur dann im gleichen Betrieb als Zeitarbeiter eingesetzt werden dürfen, wenn ihnen equal-pay und equal-treatment gewährt wird. Eine Abweichung vom Gleichbehandlungsgrundsatz durch Tarifverträge soll dann nicht mehr möglich sein. Außerdem soll die EU-Leiharbeitsrichtlinie in deutsches Recht übertragen werden. Danach müssen Entleih-Unternehmen eingesetzte Zeitarbeiter über interne Stellenausschreibungen informieren und Zeitarbeiter sind gleichberechtigt, alle betrieblichen Einrichtungen (wie z.B. Kinderbetreuungseinrichtungen und Kantinen) zu nutzen. Ein Mindestlohn für die Zeitarbeit ist dagegen offenbar vorerst vom Tisch. Man werde zunächst die Entwicklung bezüglich der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit im Mai 2011 "mit Argusaugen" beobachten. Sollte es zu Lohndumping durch "Import ausländischer Tarifverträge nach Deutschland" kommen, habe das Ministerium einen Gesetzentwurf für eine zu vereinbarende Lohnuntergrenze vorbereitet.
Kritik kam u.a. von Seiten des DGB und der SPD, der iGZ äußerte sich lobend.
(Quelle: Deutschlandradio / Hamburger Abendblatt / Unternehmensberatung Schröder) |
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In einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt" bezeichnet BZA-Präsident Enkerts die jüngsten FDP-Vorschläge, Zeitarbeitern künftig nach einer Einarbeitungszeit equal-pay zu gewähren, als ökonomisch fragwürdig: "Viele Zeitarbeitnehmer [...] waren vorher arbeitslos. Zeitarbeitsunternehmen haben sie sozialversicherungspflichtig eingestellt, bei Bedarf qualifiziert und schicken sie zu meist wechselnden Kundenunternehmen. Verwaltungstechnisch wäre es ein haarsträubender Aufwand, jedes Mal die Konditionen für Stammbeschäftigte zu recherchieren und auszurechnen - inklusive subventioniertem Kantinenessen. Kaum ein Kundenunternehmen zeigt uns sein Vergütungssystem, nur weil es eine Urlaubsvertretung benötigt." Enkerts stellt heraus, dass es sich bei der Zeitarbeit um eine selbstständige Branche mit eigenen Tarifen handelt: "Muss sich Zeitarbeit an einem sehr hohen IG Metall-Tariflohn messen lassen, der gerade in unteren Lohngruppen nicht unbedingt wirtschaftlich ist? [...] Equal Pay, so sehr man sich das wünschen mag, ist in der Realität nur selten finanzierbar."
(Quelle: BZA) |
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Wie schon mehrfach angekündigt will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit einem neuen Gesetz gegen den Missbrauch der Leiharbeit vorgehen. Der Entwurf sieht weitreichende Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungs- und im Arbeitnehmerentsendegesetz vor. Über einen möglichen Mindestlohn wird bei den Regierungspartnern aber weiterhin gestritten. Die FDP sperrt sich bislang gegen eine verbindliche Lohnuntergrenze, in der Union gibt es für eine solche Lösung hingegen durchaus Sympathien. Der Gesetzentwurf sieht weiterhin vor, dass Betriebe auch künftig Mitarbeiter entlassen und sie „in zeitlichem Zusammenhang“ wieder als Leiharbeitnehmer im eigenen Unternehmen einsetzen können, allerdings nur bei gleicher Bezahlung.
Bei Missachtung dieser Bestimmungen soll ein Bußgeld von bis zu 25 000 Euro drohen.
(Quelle: focus.de) |
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Der Arbeitnehmerflügel der Union hat einen Mindestlohn für Zeitarbeit gefordert. 7,60 Euro im Tarifgebiet West seien realistisch, sagte der Vorsitzende der Unions-Arbeitnehmergruppe, Peter Weiß. Die Pläne seien mit Arbeitsministerium, Gewerkschaften und Arbeitnehmern abgesprochen. Auch vom Wirtschaftsflügel der Union kam Unterstützung. «Die Zeitarbeit ist eine der wenigen Branchen, in der ich mir noch einen Mindestlohn vorstellen kann», so Unions-Fraktions-Vize Fuchs. Koalitionspartner FDP will den Plänen hingegen nicht zustimmen: "Wir sind strikt gegen einen Mindestlohn bei der Zeitarbeit", sagte FDP-Arbeitsmarktexperte Kolb. Gegenüber der Frankfurter Rundschau meinte der FDP-Sozialexperte: "Der Mindestlohn ist ein Instrument, mit dem die Platzhirsche ihr Terrain abstecken können". Seine Partei werde aber noch im September mit Gewerkschaften und Arbeitgebern über ein FDP-Alternativmodell sprechen. Danach soll nach einer bestimmten Beschäftigungsfrist der Lohn von Zeitarbeitern an den der Festangestellten angepasst werden.
Lesen Sie zum Thema auch eine Pressemitteilung des iGZ.
(Quelle: Rheinische Post / ad-hoc-news) |
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In enger Zusammenarbeit mit der Zeitarbeitsbranche hat die VBG ein Schulungsangebot für angehende Personaldienstleistungskaufleute (PDK) entwickelt, um sowohl den neuesten Entwicklungen im späteren Tätigkeitsfeld, als auch im Arbeitsschutz gerecht zu werden. „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ sind wichtige Bausteine im Rahmenlehrplan für PDK. Die notwendigen Kenntnisse können PDK ab dem zweiten Ausbildungsjahr umfassend und genau auf die Branche zugeschnitten in den vier Teilen der überbetrieblichen VBG-Schulungsreihe erwerben. Das Angebot ist kostenlos für VBG-Angehörige - und auch für anders Versicherte können die Kosten übernommen werden.
(Quelle: iGZ) |
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Trotz Sommerferien in vielen Bundesländern stieg im August der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit um 2 auf 143 Punkte. „Die Betriebe signalisieren wieder deutlichen Einstellungsbedarf“, heißt es in der Mitteilung vom Montag. „Insbesondere die flexible Nachfrage durch die Zeitarbeit hat zu dieser schnellen Erholung beigetragen.“ Jede dritte neue Stelle komme derzeit von Personaldienstleistern. „In einigen Regionen sind die Arbeitsmärkte sogar schon leergefegt“, sagt ein Sprecher des Arbeitgeberverbands BZA.
(Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung) |
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Der SPD-Parteivorstand hat auf seiner Sitzung einen Leitantrag für den außerordentlichen Bundesparteitag 2010 beschlossen. In mehreren Punkten werden massive Einschränkungen der Leiharbeit gefordert. So sollte künftig "nach einer kurzen Einarbeitungszeit" ohne Ausnahme equal-pay gelten. Eine Lohnuntergrenze soll durch die Aufnahme der Leiharbeitsbranche in den Geltungsbereich des Arbeitnehmerentsendungsgesetzes etabliert werden. Weiter soll der konzerninterne Verleih verboten werden und Leiharbeitnehmer bei der Ermittlung der Arbeitnehmerzahl für die betriebsverfassungsrechtlichen Schwellenwerte mitgezählt werden. Die SPD will ebenso das Synchronisationsverbot wieder einführen wie den Einsatz von Leiharbeitern als Streikbrecher verbieten. Die sachgrundlose Befristung soll abgeschafft werden und Betriebsräte sollten hinsichtlich der Zahl der befristet Beschäftigten im Betrieb ein Mitbestimmungsrecht erhalten.
(Quelle: SPD) |
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Michael Sommer, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), hat für den Herbst eine Protestwelle gegen die Politik der Bundesregierung angekündigt. Wichtiges Thema dabei werde der Mindestlohn für die Zeitarbeit bzw. equal-pay sein. Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt sieht Sommer dabei Arbeitsministerin von der Leyen und auch Kanzlerin Merkel an seiner Seite. Jetzt hänge "es davon ab, wie beide sich bei Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und der FDP durchsetzen können." Unterdessen berichtet die IG Metall von vielen positiven Reaktionen auf Ihrer Kampagnen-Tour "Gleiche Arbeit - gleiches Geld". „Die Menschen sehen die Leiharbeit offenbar sehr kritisch“, berichtet Oliver Dietzel von den Reaktionen in Kassel. Besonders die zu geringe Bezahlung von Leiharbeitnehmern werde von vielen als unfair empfunden. Für die Menschen sei außerdem klar, was es bedeutet, immer wieder nur eine befristete Einstellung zu bekommen.
(Quelle: Hamburger Abendblatt / NH24) |
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