Immer mehr hoch qualifizierte Arbeiten werden inzwischen von Leiharbeitern erledigt - auch von Ingenieuren. In Unternehmen mit vielen Zeitarbeitern bildet sich eine Zweiklassen-Gesellschaft heraus. Noch vor wenigen Jahren war diese Form der Arbeit gerade unter Berufseinsteigern gar nicht unbeliebt. In älteren Internetforen lässt sich noch immer nachlesen, dass junge Ingenieure darauf hofften, möglichst viele Erfahrungen sammeln zu können, ehe sie sich für ein bestimmtes Unternehmen entschieden. Diese Einschätzung hat sich erheblich verändert. Zeitarbeit hat inzwischen einen schlechten Ruf. Geringe Einkommen, kein Kündigungsschutz, mangelnde Fortbildungen und Knebelverträge sind nur einige der Vorwürfe, die Zeitarbeitsunternehmen zur Last gelegt werden.